Ballett Dienstag: Armando Braswell im Gespräch

Du hast noch nie in deinem Leben eine Ballettstunde besucht, möchtest aber bei Profitänzern trainieren? – Kein Problem, Armando Braswell und sein Team von Ballett Dienstag machen es hier in Basel möglich. Wir haben den Solotänzer des Theater Basel und Abgänger der Juilliard School zum Gespräch getroffen. Im Interview erzählt er uns, wie er es aus bescheidenen Verhältnissen in New York, bis zu seinem eigenen Braswell Arts Center in Basel geschafft hat, und weshalb man sich selbst und anderen eine Chance geben sollte – auch wenn es manchmal neun Anläufe dazu braucht.


Armando, wer bist Du und was ist Ballett Dienstag?
Eigentlich bin ich vielerlei: in erster Linie bin ich Ehemann und Vater zweier Jungs, weiter bin ich ein Künstler, ein Tänzer, ein Ballerino, ein Mitarbeiter, ich bin ein Lehrer – ich denke, an dieser Stelle kommt Ballett Dienstag ins Spiel – obwohl ich eigentlich selbst mehr Lernender als ein Lehrer bin (lacht).
Und Ballett Dienstag ist nicht „nur“ Ballettunterricht, sondern mehr eine Art Community – eine Gemeinschaft, in der Profis und Laien zusammen trainieren, Sushi essen, oder gemeinsam Ballett schauen gehen.


Wer gehört noch zum Ballett Dienstag Team?
Das Team wächst immer weiter und weiter. Wir haben zu zweit gestartet, bloss ich und Maria Bugova, die Pianistin. Sie war auch diejenige, die mich fragte, ob ich eine Ballettklasse mit neun Schülerinnen übernehmen möchte. Das Niveau der Schülerinnen hat mich sehr beeindruckt, trotzdem hatte ich das Gefühl, dass diese Frauen unterschätzt wurden, obwohl sie sehr diszipliniert und echt gut waren. Und da ich mich selbst auch auf eine Art unterschätzt gefühlt hatte, wollte ich gemeinsam mit ihnen etwas Neues kreieren und das Ganze auf ein Niveau heben, das keiner für möglich gehalten hätte. Als ich dann mit dem Ballettunterricht begonnen habe, wusste ich gleich, dass da Potential für mehr vorhanden war.
Mittlerweile besteht das Kernteam des Ballett Dienstag aus fünf Lehrern (Armando Braswell, Andrea Tortosa Vidal, Ayako Nakano, Macha Daudel, Jelena Pfister), zwei Pianisten (Maria Bugova, Bruno Raco), einem DJ (Janiv Oron) und einer Administratorin (Lisa Braswell). Ich schätze das Vertrauen sehr, das mir vom Team entgegengebracht wird; im Gegenzug kann ich mich auch auf jede/n von ihnen verlassen – ohne das ganze Team, würde hier nichts klappen. Hinter dem Braswell Arts Center steckt natürlich noch ein grösseres Team: Leute, die uns bei der Presse- und Sponsoringarbeit unterstützen, oder dann jene Leute im Rechtsbereich. Es ist erstaunlich, wie viel Unterstützung wir als Ausländer hier in Basel erhalten. Natürlich ist es immer ein grosser Aufwand, den wir alle gemeinsam zu bewältigen haben, aber am Ende zahlt es sich immer aus.



Auf der anderen Seite: Wer sind eure Schüler/innen?
Wir haben so viele verschiedene Schüler/innen: Künstler, Ausländer, Geschäftsleute, Mütter, junge Erwachsene… die Spannbreite ist weit und das macht uns auch aus. Unsere Schüler/innen sind wie du und ich. Und es sind auch Leute dabei, die man vielleicht nicht unbedingt in einer Ballettklasse vermuten würde. Wenn ich einen Bauarbeiter sehe, durch mein Fenster schauend, kann es sein, dass er zur nächsten Ballettstunde kommt, man weiss nie. Ein anderes Mal sehe ich ein kleines Mädchen oder eine ältere Dame, und vielleicht treten die bald Ballett Dienstag bei. Man weiss nie. Kurz gesagt: jede/r kann dabei sein und es mal versuchen.


Wenn ich beim Ballett Dienstag dabei sein möchte, was muss ich tun, was muss ich mitbringen und was muss ich haben?
Was du machen musst: Als erstes schreibst Du eine Mail an Lisa Braswell und teilst uns darin mit, für welchen Ballettkurs du dich interessierst. Dann kannst du auf eine kostenlose Probestunde vorbeikommen.
Was du mitbringen musst: Du musst eigentlich nur dich selbst und bequeme Kleidung mitbringen, in der du dich gut bewegen kannst.
Was du haben solltest: Du solltest die Motivation haben und wenn du sie nicht hast, dann gebe ich sie dir (lacht). Ausserdem solltest Du einen gewissen Anteil an Selbstdisziplin aufbringen können, um jede Woche die Kursstunden wahrzunehmen. Dies ist mitunter auch der Grund, weshalb wir keine Kurse anbieten, bei denen man einfach kommen und gehen kann. Denn es soll sich nicht anfühlen, als würde man mit einer „Truppe Fremder“ zusammen trainieren, sondern wir freuen uns, wenn unsere Teilnehmer/innen neue Kontakte untereinander knüpfen. Dadurch versucht Ballettdienstag das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
Und bloss nicht nervös werden, wenn du dir überlegst, beizutreten. Komm einfach vorbei und probiere es aus. Und bitte frag uns alles, was du möchtest. Frag deine Fragen, ohne das Gefühl zu haben, dass du uns damit nervst, wir nehmen uns gerne die Zeit.


Bitte erzähl uns deine lustigste Geschichte aus dem Alltag als Ballettlehrer.
Ich glaube du (die Interviewerin ist eine Ballett Dienstag Schülerin) warst auch in der Klasse: Da gab es mal diesen Zwischenfall damals im Unternehmen Mitte (ehemaliger Trainingsort des Ballett Dienstag), als ich diese eine komplizierte Kombination vorgeben hatte. Es war eine Tendu-Kombination und ich hatte sie zweimal vorgetanzt und alles ging gut. Aber als die Schüler/innen sie tanzen sollten, war das ein Desaster und ich habe mich aufgeregt und meinte „ach, kommt schon!“ und wollte dann die Kombination nochmals vortanzen. Ich machte neun Versuche und habe es nie geschafft. Es war so peinlich. Wenn ich rot anlaufen könnte, dann wäre ich das damals auf der Stelle. Ich habe es wieder und wieder versucht und beim neunten Mal mussten wir alle lachen. Es war herrlich, aber auch echt peinlich (lacht).


Was ist das Beste und was das Schlimmste am (Ballett-)Unterrichten?
Das Beste daran ist, die Veränderung in den Menschen zu sehen. Ich kann das in einem Satz erklären: Die Schüler/innen betreten den Ballettunterricht in einer gewisse Art, aber sie verlassen ihn danach glücklicher. Das ist der beste Teil und das geschieht andauernd. Auch wenn ich physische Verbesserung bemerke, wachsendes Selbstvertrauen wahrnehme, oder wenn ich sehe, wie die Leute realisieren, wozu sie mit ihrem Körper fähig sind, ist das super.
Und sowas wie „das Schlimmste“ gibt es nicht, aber manchmal ist es nicht einfach herauszufinden, was jede/r Schüler/in braucht. Manche brauchen viel Aufmerksamkeit, andere möchten lieber eine ruhige Stunde haben, um sich auf sich selbst zu konzentrieren und wieder andere möchten viel Feedback bekommen.


Was macht den Ballett Dienstag aus?
Der Ballett Dienstag strahlt voll positiver Energie. Wir wissen alle, dass die Ballettwelt exklusiv sein kann, wohingegen Ballett Dienstag inkludierend ist. Beim Ballett Dienstag kann man als Laie Kurse für Profis besuchen. Wir haben Live-Pianisten und einen Live-DJ. Hohe Qualität ist nicht nur für meine Schüler/innen und mich selbst ein Muss, sondern auch für meine Mitarbeitenden und den ganzen Fachbereich – darauf bestehe ich.
Die Leute kriegen das mit, dass wir hier vorwärtskommen möchten und auch, dass ich damit nicht hinter dem Zaun halte. Es geht hier um positives Vorantreiben, denn wir möchten, dass die Leute zufrieden sind, weil sie sich verbessern konnten. Und ich glaube, dass sie das fühlen und sich uns deswegen anschliessen.




Du hast mit Ballett Dienstag und eine paar wenigen Schülerinnen begonnen, nun befinden wir uns in eurem eigenen Braswell Arts Center, wo hunderte Schüler/innen in diversen Kursen trainieren. Was geschah auf dem Weg bis hierhin?
Ich habe immer von was Grossem geträumt. Schon als ich zwei Klassen beisammen hatte, war ich überwältigt. Ballett Dienstag hat mit 9 Schülerinnen angefangen, nun sind es rund 200. Bis hierhin war es jedoch ein grosser Brocken harter Arbeit, alle möglichen Leute zu treffen, diese anzubetteln (lacht) und ein grosser Teil davon war auch rauszufinden, wie das alles mit den rechtlichen Fragen hier läuft. Dann musste das Team zusammengestellt, und die richtigen Leute gefunden werden. Das jetzige Team ist fantastisch, ohne dieses, wäre das alles gar nicht möglich. Der Umgang mit den Leuten innerhalb und ausserhalb der Geschäftswelt ist für mich eine lehrreiche Erfahrung. Dass der geschäftliche, aber auch immer der emotionale Aspekt grosse Rollen spielen, sollte ich möglichst bald lernen.


Warum ist es wichtig, grosse Träume zu haben?
Ich hatte immer schon die Vorstellung, dass wenn man sich etwas erträumen kann, dass es auch Wirklichkeit werden könnte. Ich habe immer von Grossem geträumt und nie akzeptiert, dass etwas nicht möglich sein soll. Auch sonst überlege ich ständig, was man noch anreissen, und auf ein höheres Level heben könnte. Wenn ich mich mit einem Millionär vergleiche, dann sehe ich keinen Unterschied, sondern denke mir bloss: „ich könnte genauso gut an seiner Stelle sein, es gibt keinen Grund, warum ich es nicht auch hinkriegen könnte”. Wohingegen ich einen enormen Unterschied feststellen kann, zwischen den Leuten, mit denen ich aufgewachsen bin und mir. Dazu kommt, dass mir in meiner Laufbahn bei jeder Gelegenheit 100 Leute gesagt hatten, dass ich übersteigerte Vorstellung hätte und meine eigenen Grenzen überschreiten würde. Nach allem, was ich heute erreicht habe, klingen diese Stimmen nur noch als Echo in meinem Ohr (lacht).


Wenn Armando Braswell ein Song wär, welcher Song wäre das?
Nur einen Song zu nennen, ist schwierig. Jedes Lied, dass ich grad höre, ist jeweils mein Lieblingslied. Deswegen bin ich wohl eher ein Mixtape (lacht).
Die Lieder, die ich mir anhöre, spiegeln immer auch die Lebenssituation wider, in der ich mich grad befinde. So ist halt das Künstlerdasein: Wenn ich Sade höre, dann bin ich hin und weg von Sade; wenn ich den Wu-Tang Clan höre, dann fühle ich den Wu-Tang Clan und als Balletttänzer höre ich natürlich auch viel klassische Musik. Aber momentan höre ich oft House.



Wo in Basel befindet sich dein Lieblingsort?
Nun ja, meine Arbeitstage sind oft lang, weil ich sehr viel arbeite: Ich arbeite ja Vollzeit beim Theater Basel als Tänzer, ich unterrichte an meiner Ballettschule, ich führe mein eigenes Unternehmen, gebe mein eigenes Magazin heraus (Interview En L’air), ich bin an etlichen Gemeinschafsproduktionen beteiligt und mache weitere Projekte mit dem Theater Basel. Deswegen bleibt auch nicht so viel Freizeit übrig, ABER, wenn ich mal Zeit habe, dann versuche ich, mich irgendwo in der Nähe des Rheins aufzuhalten. Überall am Rhein gibt es gute Orte zum Verweilen. Einfach nahe beim Wasser zu sein, macht mich glücklich.

Armando, wünsch Dir was für dich selbst, was für deine Familie und was für alle Menschen.
Mir selbst würde ich wünschen, dass ich positiv, geduldig, fokussiert und offen bleibe. Für meine Familie wünsche ich mir, dass ich etwas für meine beiden Söhne hinterlassen kann, worauf sie stolz sein können. Mittlerweile erkennen sie unseren Familiennamen, der vorn auf dem Braswell Arts Center steht. Mein Jüngster hat mich deswegen auch schon gefragt, ob ich berühmt sei, was herrlich war (lacht). Aber es ist schon cool, dass sie mitkriegen, was ihre Eltern alles machen. Und mein Wunsch für die Menschen: bloss Liebe und Frieden.

Wie wär's mal mit...
...uns eine Chance geben.



Wer dem Ballett Dienstag im Braswell Arts Center (Austrasse 19) eine Chance geben möchte, kommt auf eine kostenlose Probelektion, oder am „Tag der offenen Tür“ (4.9.17, 15-22 Uhr) vorbei. Man kann auch an einer Pop-up Lektion teilnehmen, oder sich gleich für die neuen Kurse anmelden, welche im August starten.

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Never set foot in a ballet studio in your life but you want to train with professional ballet dancers? – No problem, Armando Braswell and his Ballett Dienstag team make it possible in Basel. We talked to the Theater Basel soloist and Juilliard School graduate. In the interview, he talks to us about how he made it from modest circumstances in New York to running his own Braswell Arts Center in Basel and why you should give yourself and others a chance – even if it takes nine attempts.

Armando, who are you and what is Ballett Dienstag?
Actually, I am many things: first I am a husband and a father of two boys, then an artist, a dancer, a ballerino, a collaborator, I am a teacher – I guess that is where Ballett Dienstag comes in – although I am more of a learner than a teacher (laughs).
Ballett Dienstag is not “just” ballet school; it is more of a community for people – a community where professionals and non-professionals are training, eating sushi, and going to the ballet together.


Who else is in the Ballett Dienstag team?
The team is growing more and more. We started out with just me and Maria Bugova, the pianist. She was the first one, who came and asked me to take over a class of nine students. I was so impressed with the level of the ballet students and felt that these women are so underestimated, although they were so disciplined and very good. And I myself felt underestimated which inspired me to create something out of it and take it to a level, that no one ever imagined. Once I started teaching, I saw the potential for more.
Now the core Ballett Dienstag team consists of five teachers (Armando Braswell, Andrea Tortosa Vidal, Ayako Nakano, Macha Daudel, Jelena Pfister), two pianists (Maria Bugova, Bruno Raco), a DJ (Janiv Oron) and one administrator (Lisa Braswell). I appreciate that they all trust me and I trust them to do a good job –without the team, it wouldn´t work. Of course, the Braswell Arts Center has a bigger team, and people for press, fundraising, or legal stuff. It is amazing that we, as foreigners, get so much support here in Basel and of course, it is always a huge group effort, but in the end, it all pays off.



On the other hand: Who are your students?
We have so many different students: artists, foreigners, businessmen, mothers, young adults… It is a wide range and that makes us different. Our students are like you and me and also like people you wouldn’t normally see in a ballet class. I see a construction worker who looks through our window and maybe he will join my class, you never know. Or I see a little girl or an elderly woman, and one of them will join Ballett Dienstag, you never know. It is all about “come on in and try“.

If I want to join Ballett Dienstag, what do I need to do, to bring, to have?
What you need to do: the first step is to write an email to Lisa Braswell and let her know which class you are interested in. You can then come for a free trial class.
What to bring: you just have to bring yourself and some comfortable clothing that you can move well in.
What to have: you just have to have the motivation, and if you don´t, I will give it to you (laughs). Students just need a certain amount of discipline to commit to coming in every week. This is also a reason why we don´t offer drop-in classes. We are happy our members form relationships, and therefore it is not “taking a class with a bunch of strangers”, and that is why Ballett Dienstag promotes community.
Don´t be nervous about joining and ask us anything. Just come and try! Ask questions! You are not annoying us; we are not in a rush.



Please, tell us your funniest story in your history as a ballet teacher!
I think you (the interviewer is a student of Ballett Dienstag) were in that class: it was back at Unternehmen Mitte (Ballett Dienstag´s former studio). There was this incident: I was giving a tricky combination; it was a Tendu-combination and I showed it twice and it was fine. But when the students should do it, it was a disaster and I was like „oh come on everyone“, and I made this big scene. So, I wanted to show it again and I tried it nine times – I just could not do it. I was so embarrassed. If I could, I would have turned red right then and there. I tried and I tried, and by the ninth time we were all laughing. It was brilliant and so embarrassing (laughs).

What is the best and what is the worst thing about teaching (ballet)?
The best thing is seeing change in people. I can answer that in one sentence: people walk into the class a certain way and walk out happier. That is the best part and that happens all the time. And also to see physical improvement, growing self-confidence and people realize what they are able to do with their bodies.
And there is not really a “worst thing”, but sometimes it is hard to figure out, what every student needs. Some of them need a lot of attention, some just want to have an hour of quiet to focus on themselves and others want lots of corrections.




What is special about Ballett Dienstag?
Ballett Dienstag is so bright and full of good energy. We all know that the ballet world can be exclusive, but Ballett Dienstag is inclusive. At Ballett Dienstag, you can take a professional class as a non-professional. We have live pianists and a live DJ. I insist on high quality, not only for my students but also for my faculty and my staff.
People see that we are going forward and that I don´t hold anything back. It is about positive pushing. We want people to feel happy, because they have improved. And I think that people can feel that and move with us.


You started with Ballett Dienstag and just a few students, and now we are sitting in your own Braswell Arts Center with all kind of classes for hundreds of students, how did that happen?
I always dream bigger. When I had two classes at the beginning, I was already overwhelmed. Ballett Dienstag started with nine students and now we have close to 200. Since then, it has been a lot of hard work, a lot of meeting people, a lot of begging people (laughs), a lot of legal things to figure out, a lot of team building and of course finding the right people. Our team is great now; I could do none of it without them. Dealing with people inside and outside the business is a big life lesson. And now I am learning very fast that the business aspect is an important part of it all as is the emotional aspect.


Why is dreaming big important?
I have always had the idea of “if you can dream it, it can happen“. I was always dreaming big and never accepting that things were impossible. I’m always looking for the next thing and I am always pushing to the next level. I see no difference between a millionaire and me, because I tell myself “I can get where he is, why shouldn’t I”; but I see a huge difference between me and the people I grew up with. And also, on every step of the way, there were a hundred people telling me I am overreaching and that I take more than I should. And now, all the way up, it is just an echo that I hear (laughs).

If Armando Braswell was a song, which song would that be and why?
It is so hard to choose just one song, because every song I listen to at the moment is my favorite. Therefore, my life is more of a mixtape (laughs). The songs always match the situation I’m currently in and what is going on in my life right at that moment. That is the life of an artist: when I am listening to Sade, I am so into Sade, when I am listening to The Wu-tang Clan, I am so into the The Wu-tang Clan. And as a ballet dancer, I listen so much to classical music. But at the moment, I am listening to lot of house music.


Where in Basel is your favorite spot?
Well, I work a lot and I have long hours: I am full-time at the Theater Basel, I teach at the ballet school, I run my own business, I run my own magazine (Interview En L’air), I do tons of collaborations and I have projects with the Theater Basel. I don’t have time to relax mostly, BUT when I have time, I try to go somewhere close to the Rhine. Anywhere near the Rhine is a good place to be. Being close to the water makes me happy.

Armando, please make a wish for yourself, one for your family, and one for the people!
I wish for myself to stay positive, patient, focused and open. For my family, I wish to leave something for my sons to be proud of, whether they dance or not, or become artistic or not. Now they already recognize our name outside of the Braswell Arts Center. My little one asked me if I am famous, which was hilarious (laughs). But it is cool, that they know what their parents are doing. And my wish for the people: just peace and love.

How about...
...giving us a chance.



If you want to give Ballett Dienstag at the Braswell Arts Center (Austrasse 19) a chance, come by for a free trial class or at “Tag der offenen Tür” (4.9.17, 3-10pm). You can also join a pop-up class or sign-up for the new classes at Braswell Arts Center, starting in August.


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von Catherine Iselin
am 07.08.2017

Fotos
Niels Franke für Wie wär's mal mit

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