«Mezzo» Basel: Im Gespräch mit Tobias Gottwald und «Squadra Violi»


Im belebten Basler St. Johann Quartier, eingebettet zwischen Tradition und Moderne, findet sich das gemütliche «Mezzo», wo Tobias Gottwald alias «The Notorious 801» und «Squadra Violi» ihre kulinarische Leidenschaft zelebrieren. Was die Fusion aus Pizza und Ravioli ausmacht, erzählt uns Tobi gemeinsam mit «Squadra Violi».


Hallo Tobi, wer bist du und was ist deine grösste Macke?
Ich bin Tobi und eine Macke? Wir schreiben bei «Mezzo» zwar auf der Website 50% Walk-ins und dann sind wir trotzdem die ganze Zeit 100% besetzt.

«Mezzo» – wie kam es dazu?
Draio, Luca, Yannick und Fabio von «Squadra Violi» und ich haben uns beim «Lido» in Basel kennengelernt, das kennt ihr hoffentlich. Da war es dann saftige Liebe auf den ersten Slice. Danach wollten wir uns nie wieder trennen. Als dann der der kalte Winter kam, suchten wir uns deswegen eine gemeinsame Bleibe. Nun sind wir hier im lauschigen Stübchen des «Mezzo» an der Mülha


«Mezzo» – weshalb der Name?
Wegen 50% Pizza Napoletana und 50% Ravioli Fresco e Vino Puro. Oder wegen 50% Küchenzauberei von mir und 50% «Squadra Violi» Barflair. Oder, weil wir 50% der von uns gemieteten Türen an der Mülhauserstrasse nutzen. Irgendwann kam das Wort «Mezzo» auf, was «Hälfte» bedeutet.



Welche Werte in Sachen Gastronomie und Essenskultur vertretet ihr?
Keep it simple! Wir wollen nicht haben, was es nicht braucht. Da suchen wir uns lieber einfach das Beste raus und das ist dann dafür weniger. Dafür fordert und fördert das die Kreativität. Zudem ist es uns wichtig, regionale Produkte zu verwenden, die grösstenteils und wenn immer möglich bio sind. Und wir machen das ganze ohne Fleisch und wenn es passt auch immer gerne ganz ohne tierische Produkte.


Beschreibt einen typischen «Mezzo» Abend. Was darf nicht fehlen?
Man schlendert mit Freund*innen bei «Mezzo» rein und bahnt sich einen Weg durch das Gewusel an seinen Tisch. Durch die eher enge Bestuhlung bei uns ist es gemütlich und heimelig. Im Hintergrund läuft meist Biggie Smalls oder Nina Simone. Danach geht es zackzack. Man schlürft einen Naturwein, verspachtelt eine Pizza Regina Margaritha aus dem Ferrari aller Pizzaöfen – natürlich mit der Schere geschnibbelt – und gönnt sich danach noch ein Tiramisú. Falls man sich natürlich nicht auf dem Weg zum Klo zwischendurch verirrt hat und mit wackeligen Beinen erfolglos versucht, dem Discokugel-Sternenhimmel beim Abgang zu entkommen.


Wo in Basel haltet ihr euch am liebsten auf?
Beim «Lido» war es wunderschön, da waren wir sehr oft. Ansonsten findet man mich oft in Paris oder in der Herzbar. An kuriosen Tagen auch schon mal auf der Kunsteisbahn Margarethen. Und im «Astro Fries» natürlich. Ansonsten haben wir im Team eine grosse Bandbreite an Lieblingsplätzen. Vom «Basso» bis ins «Unternehmen Mitte» hin zum «Avant-Gouz» oder einfach mal am flanieren am Rhein bei Sonnenschein. 


Euer absolutes Lieblingsessen, das auf dem Menü auf keinen Fall fehlen darf?
Pizza Burrata!

Wovon braucht die Schweiz mehr, wovon weniger?
Mehr Ausgehkultur. Gönnt euch einen schönen Abend, liebe Menschen. 

Wie wär's mal mit...
...Espresso Martini und dann Instantrave im Kellerabgang!


Vielen Dank Tobi für den netten Einblick.


_
von Christina Cattelani
am 08.04.2024

Fotos
© Christina Cattelani für Wie wär's mal mit


Wer die Bilder weiterverwenden möchte, muss sich die Rechte bei Wie wär’s mal mit einholen.

















Über uns ︎

Menschen
Alltag
Kultur
Schweiz

Impressum

Wie wär’s mal mit
c/o Ana Brankovic
Giessliweg 81
4057 Basel
Schweiz
wiewaersmalmit@gmail.com

Unterstützen ︎

Vereinskonto
CH50 0029 2292 1353 60M1 L