Public Screening «Existence»: Filme von 5 Kunstschaffenden



Das Screening «Existence» zeigt Filme der Kunstschaffenden Ana Brankovic, Nora Aliena Friedlin, Elena Klinnert, Theresa Patzschke und Emily Mary Whitaker und ist eine Einladung, sich aus unterschiedlichen Perspektiven auf das Abenteuer des Seins einzulassen. Mehr über die Kunstschaffenden und ihre Werke erfahrt ihr weiter unten.
Kuratiert von Ana Brankovic; Mo, 11. Dezember 19–21h, Screening: 19.30h; Keck Kiosk, Klybeckstrasse 1c, Basel


Die Tatsache, dass wir existieren, ist ein faszinierendes Wunder unabhängig von jeglichem Bewusstsein und ein beeindruckendes Zusammenspiel von unzähligen Elementen. Jeder Moment, jeder Mensch, jedes Wesen trägt eine Einzigartigkeit zu dieser universellen Gesamtheit bei. Unsere Existenz ist nicht isoliert, sondern ein gemeinsamer Ausdruck von Verbundenheit, denn in der Begegnung mit anderen erkennen wir das Wesen unseres Seins. Die wahre Schönheit liegt dabei nicht in der Konformität, sondern im Feiern der Unterschiede. Doch die Existenz stellt uns auch vor Herausforderungen und so gehen Höhen und Tiefen, Erfolge und Misserfolge, Liebe und Verlust Hand in Hand.  


Elena Klinnert & Theresa Patschke, Heavenly Waves, 2016
Tintenfische als Aliens, eine Metapher von Wissenschaftler:innen, die die Tiere aufgrund ihrer ausgeprägten Intelligenz als Besonders einstufen. Sie haben mehr als nur ein Herz, nämlich Drei und mehr als nur zwei Arme, nämlich Acht. Im Video zu hören ist auch das Lied «Wave» by Bae Ho:
Leaving only the bubbles from the crashing of the waves
I cry, unable to forget the person who is gone
As waves are eternal
So could have our love
But like the waves
Our love breaks and leaves the bubbles spinning around

My longing for love left behind in the waves
I cry, not able to erase our moments
As memories last
So could have our parting
In this sad moment
My love breaks and the waves leave crying

Elena Klinnert ist Architektin und bildende Künstlerin und lebt derzeit in Basel. Theresa Patzschke ist Schriftstellerin, Künstlerin und Musikerin und lebt in Berlin. Beide lernten sich während ihrer Studienzeit in Berlin kennen und produzierten 2016 dieses animierte Video «Heavenly Waves» aus einer Fernbeziehung zwischen Berlin und Seoul.


Nora Aliena Friedlin, Dauerschlaufenexistenz, 2022
Schwarmverhalten in der Natur: Vögel, Quallen und Routine im Alltag des Daseins. Eine essayistische Videoinstallation, welche zwei Gedichte auf Deutsch und Englisch experimentell vertont und visualisiert. Beide Texte versuchen, flüchtige Gefühle einzufangen und zu beschreiben. Das Audio steht bei der Arbeit im Vordergrund. Nora Aliena Friedlin arbeitet medienübergreifend und verbindet Fotografie, Video, Text und Performance.


Emily Mary Whitaker, Stare Decisis, 2022
«Stare Decisis» fängt die kollektive und individuelle Erfahrung von Abtreibung mittels der Verwendung von chirurgischem Papier ein und stützt sich dabei auf die subjektiven mündlichen Erzählungen von Emily Mary Whitaker selbst, ihrer Mutter und ihrer Großmutter. «Stare Decisis» ist die Lehre, dass sich die Gerichte bei ihren Entscheidungen an Präzedenzfälle halten müssen. «Stare Decisis» bedeutet im Lateinischen «zu dem stehen, was entschieden wurde». Ein Präzedenzfall ist für zukünftige, ähnlich gelagerte Situationen richtungsweisend, dient als Muster.  Emily Mary Whitaker ist eine amerikanisch-französische Gesundheitsaktivistin und Biologin, die in Basel, Schweiz, lebt, wo sie mit Performance, neuen Medien und Film arbeitet.


Ana Brankovic, Rave Rêve, 2023
Tanzen – Rave. Träumen – Rêve. Loslassen, sich verlieren, wiederfinden, in Zwischenwelten eintauchen, Ekstase. Eine audiovisuelle Umsetzung zweier scheinbar gegensätzlicher Zustände des Bewusstseins, die sich nah sind. Ana Brankovic ist Kultur- und Kunstschaffende und arbeitet kollaborativ mit Sound, Film, neue Medien, Mode und Performance.






 
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